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:::geschichte:::

:::Die lateinamerikanische Küche:::
Politische und topographische Unterschiede können die gemeinsamen Wurzeln und Einflüsse der 25 verschiedenen Staaten Lateinamerikas nicht verleugnen. So sind in der Kultur des Kontinents die Einflüsse der untergegangenen Zivilisationen der Maya, Inkas und Azteken auch heute noch spürbar. In der Küche der verschiedenen Staaten hat die spanische und portugiesische Kolonialzeit deutliche Spuren hinterlassen.

Die Geschichte zeigt, warum die lateinamerikanische Küche zu den vielfältigsten der Welt gehört. Die Mayas, Inkas und Azteken nutzten das reichhaltige Angebot und kreierten interessante Gerichte. Die Spanier und Portugiesen als Kolonialherren übernahmen einige Gerichte und wandelten sie mit spanischen und portugiesischen Variationen um. Da aber die spanische und portugiesische Küche selbst durch Araber und Perser beeinflusst war, wurde die lateinamerikanische Küche immer "internationaler" und umfangreicher.

Als sei dies noch nicht genug, wurde die lateinamerikanische Küche nach der Unabhängigkeit Lateinamerikas mit den kulinarischen Ideen der verschiedenen Einwanderungsgruppen weiter angereichert. So wurde aus einer indianischen und später einer indianisch - spanischen eine indianisch-spanisch-italienisch-chinesisch-arabisch-japanische Küche - kurz eine "Multikulti - Küche".

Die Offenheit der Lateinamerikaner gegenüber kulinarischen Einflüssen und Ihre Fähigkeiten, diese in bestehende lateinamerikanische Gerichte zu integrieren haben dazu beigetragen, dass die lateinamerikanische Küche als eine der abwechslungsreichsten der Welt gilt. Dabei variieren jedoch die unterschiedlichen Spezialitäten je nach geographischer Lage. So bevorzugen die tropischen und subtropischen Länder Lateinamerikas besonders die Verbindung zwischen Scharfen und Süßen. In Peru und Chile ist der Congrio, ein Meeraal, ein besonderer Leckerbissen, während man in Kolumbien auf das sogenannte Sobre Barriga Asada, mit Maiskörnern gefüllte Mägen von jungen Rindern, schwört. Ecuador dagegen ist berühmt für seine gefüllten Teigpasteten, die sogenannten Empanadas.

Gewürze spielen überall in Lateinamerika eine große Rolle, wobei besonders einige Gerichte aus Peru und Mexiko dem ungeübten Gast die Tränen in die Augen treiben können. Schuld daran ist eine besonders scharfe Art der roten Chilibohne. Eine weitere Spezialität aus Lateinamerika sind die unzähligen Arten von Eintöpfen, wie etwa der beliebte argentinische Puchero. Wer gerne einmal etwas Neues ausprobiert und scharfe Speisen nicht scheut, der ist bei uns im Rincon Latino richtig. Da die lateinamerikanische Küche so umfangreich ist, werden wir Ihnen des öfteren neue Speisen in unserer Speisekarte anbieten.

 

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